Für Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Ergotherapeuten:

Spezifische Muskel- und Nervenmassage, Nervenreflextherapie am Fuß und Modifizierte Gelenkmobilisation
sind eigenständige Therapietechniken die, im Zuge der Entwicklung der Methode, jeweils optimiert und bestmöglich aufeinander abgestimmt wurden.
In der Behandlung mit der MNT ist die Therapie und Diagnostik ineinander übergehend und ein schneller und effektiver Zugriff auf Muskel, Bänder, Gelenke, Nerven und Organe ist weitläufig möglich.

In der Entwicklung wurde genauso auf Effektivität in der Behandlung, wie Patienten- und Therapeutenschutz in der Durchführung geachtet.

Die Reaktionen des Körpers lassen sich unmittelbar diagnostisch nutzen und nehmen dabei direkt auf den weiteren Therapieablauf Einfluss.

Weitreichende Einsetzbarkeit mit ganzheitlichem Ansatz, mit schneller Therapiereaktion bei unterschiedlichsten Beschwerden ist das Ergebnis.
Es ergibt sich daher ein sehr weitreichendes Behandlungskonzept mit breitflächiger Anwendung, speziell im orthopädisch-neurologischen Bereich, beispielsweise Hexenschuß, Ischias, Kopfschmerzen, Schwindel, aber auch weiteren Beschwerden.
Sowohl bei Erkrankungen im chronischen, als auch im hoch akuten Stadium, ist die MNT erfolgreich einsetzbar.

 

 

Detaillierte Bechreibung der Therapie:

Die Manuelle Neurotherapie ist eine spezielle Behandlungsmethode, die von Walter Froneberg aus Grundstrukturen manueller Behandlungsformen im Hinblick auf Körperstatik und Nervensystem ergänzt und verändert wurde.

Später entwickelte er aus der Reflexzonentherapie am Fuß (vormals Fußreflexmassage) nach Hanne Marquardt die ‚Nervenreflexzonen‘, die als wichtiges Element hinzukamen.

So stellt sich MNT als die Zusammenfügung von drei einzelnen Methoden dar, die optimal aufeinander abgestimmt wurden

Manuelle Neurotherapie

  • Nervenreflextherapie am Fuß
  • Spezifischen Muskel- und Nervenmassage und
  • Modifizierten Gelenkmobilisation

 

• Die Nervenreflextherapie am Fuß (NRT)

entstammt ursprünglich aus der Reflexzonentherapie am Fuß.

Mit ihr ist es möglich, direkt am und über das Nervensystem den Körper in all seinen Ebenen zu erfassen. Der gesamte Weg vom Großhirn über die Wirbelsäule und die peripheren Nerven bis zu den Organen und ihren Nerven lässt sich so therapeutisch und diagnostisch erfassen.

Die NRT gliedert sich in

Zentrales / Vegetatives Nervensystem

  1. Hirnnerven
  2. Arterien, Venen, Lymphe
  3. Organe

Motorisches Nervensystem

  1. Muskulatur
  2. Beckenbänder

Mit dem Andrücken der Punkte werden die zugeordneten Bereiche therapiert.

Manuelle Neurotherapie

Es ergibt sich durch die Interpretation nach Intensität und Dauer, dass der Behandlungsablauf und dessen Resultate schon während der Behandlung direkt kontrolliert werden.

Die Lymphmobilisation am Fuß

hat wegen ihrer charakteristischen Durchführung auch ein stark ausgleichendes Element auf energetische Systeme und trägt in hohem Maße zur Entspannung bei.

Als ergänzendes Element steht für die Regeneration im Organsystem auch die Reflexzonentherapie am Fuß nach Hanne Marquardt zur Verfügung.

• Die Spezifische Muskel- und Nervenmassage

wird mit Hilfe rhythmischer Bewegungen im Bindegewebe, an den Muskeln und entlang des Verlaufs der Nerven ausgeführt. Die Nerven beruhigen sich und die Muskeln werden gelockert.

Verbunden damit ist ein hohes Maß an Palpation (Tastbefund). Der Therapeut beurteilt damit den Zustand des Gewebes und seine Veränderungen. Diese Erkenntnisse erweitert die Anamnese (Befunderhebung) und fließen somit in die weitere Therapie ein.

Der Vorteil der Spezifischen Muskel- und Nervenmassage ist die Vorbereitung für eine schnelle und effektive Reaktion der NRT.

• Die Modifizierte Gelenkmobilisation

hat zum Ziel, Reizungen an Nerven, Muskeln und Gelenkkapseln zu entlasten, ohne das Gewebe oder die Gelenkstrukturen noch mehr zu belasten.

Die Art der Anwendung berücksichtigt wichtige Schutzfunktionen gegenüber Überreizungen. Ihr Einsatz erfolgt nur unter Vor- und Nachbereitung mit NRT und Spezifischer Muskel- und Nervenmassage.

Die Wirbelsäule

Manuelle Neurotherapie

spielt in der MNT eine zentrale Rolle. Durch auf- und absteigende nervale Wechselwirkungen können periphere (außen liegende) und zentrale (wirbelsäulenbezogene) Störungen einen Wirkungskreis aufbauen, der es nötig macht, an beiden Anteilen die Blockaden zu lösen. Mit MNT können mechanische, anatomische, organische und psychische Faktoren zum Beschwerdebild berücksichtigt werden.

Die Entlastung der umgebenden Strukturen ist vorrangig und wird durch die NRT angezeigt und entlastet.

Mit der Manuellen Neurotherapie ist ein Behandlungskonzept geschaffen, das vielfache Beschwerden erfasst.

Ausgehend von frühen Erfahrungen im orthopädisch/neurologischen Bereich schließt sich der Kreis mit den neueren Erkenntnissen aus organspezifischen Gebieten.

Ihre Synthese bedeutet eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen.

Durch die Kombination dieser 3 Techniken hat der Therapeut nicht nur die Gelegenheit, in jeder Behandlung Nerven, Muskeln, Gelenke und Bänder übergreifend zu entlasten, sondern kann direkt den Therapie- und Heilungsverlauf verfolgen.

Diese Behandlungstechnik wird bereits seit Jahren erfolgreich auch in der Schweiz und den Niederlanden eingesetzt.

Hier ist der Beweis einer der effektivsten Schmerztherpie bereits erbracht.

 

Die   Medic-Fobiist hier das Exklusiv-Ausbildungszentrum MNT für Bayern und Österreich.